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Auf dem Weg ins Autorendasein

Herrliche Sicht!

Mittlerweile bin ich angekommen hier draußen auf See. Das Wetter ist herrlich und das Meer ganz glatt. Ich nähere mich dem 200. verkauften Exemplar von Mission Kreuzfahrt, es läuft gut, wie ich finde. Vor kurzem habe ich einmal die Frage in den Raum gestellt, wie Autoren eigentlich Erfolg definieren. Einige sagten: „Wenn ich über meinen Bekanntenkreis hinaus Bücher verkaufe“, andere sagten: „Ich habe 21 Bücher verkauft und bin damit glücklich. Jedes einzelne Buch ist ein Erfolg für mich.“ IMG_3800Ich habe meine eigene Definition von Erfolg gefunden: Menschen glücklich zu machen, mit den Dingen, die man schreibt. Eines Morgens hatte ich in meinem Autoren-Profil bei Facebook (welches inzwischen 238 wundervolle Fans hat) eine Nachricht von einer Leserin, die ich nicht kannte: „…Dein Buch Mission Kreuzfahrt ist der Knaller. Ich habe es durch Zufall bei Hugendubel entdeckt, als ich auf der Suche nach Reiseführern war und musste es sofort kaufen. Es stellt sich als der beste Reiseführer für unsere Kreuzfahrt in die Karibik im Frühjahr heraus. Danke, dass du dieses zauberhafte Buch veröffentlicht hast!!…“ Ich war so gerührt. Das ist für mich Erfolg. Dafür brauche ich keine 7000 verkauften Exemplare pro Monat. Leserkontakt- und Feedback ist ja sowieso in jedem Fall das Schönste für einen Autor.

Das Lektorat für Physis mit dem Eisermannverlag steht ebenfalls in den Startlöchern und mein nächstes SP-Projekt wächst und gedeiht.🙂

So weit, so gut! Danke, dass ihr mit an Bord seid- seht euch diese herrliche Aussicht an! Es ist wundervoll hier draußen.

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Die See ist kabbelig

„Kabbelig“- das sagt der Seemann, wenn die Wasseroberfläche von verschiedenen Strömungen und Winden ungleichmäßig bewegt wird.

Ich verbrachte einen lustigen Flyer-Abend in quasi allen Kneipen Leipzigs unter erschwerten Bedingungen- Sturm und Regen. Trotzdem war es wirklich witzig. Ich traf viele alte Bekannte, lernte Neue kennen und stieß auf reges Interesse an meinem Buch.

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Die Verkaufszahlen von Mission Kreuzfahrt stagnieren derzeit trotzdem etwas- ich bewege mich mehr oder weniger langsam auf das 100.verkaufte Buch zu. Mit Flyerei, einem Gewinnspiel auf Lovelybooks, einer gegründeten Facebook-Seite, der mittlerweile zweiten Auflage in der Hugendubel-Filiale Leipzig, da die Erste sich so schnell verkauft hat und Werbung auf diversen Facebook-Kanälen. Das Feedback für das Buch ist ausnahmslos super und ich freue mich jedes Mal, wenn mich wieder jemand wissen lässt, wie sehr er lachen musste und sich unterhalten und in die Karibik versetzt fühlte. Was mir als Neuautorin noch fehlt ist Reichweite und daran arbeite ich derzeit mit Hochdruck. Ich kann auch nicht sagen, dass diese Arbeit keine Früchte trägt.

Meine Autoren-Seite steht derzeit schon bei wundervollen 140 Fans (unglaublich! Ich bin so glücklich darüber!), über das Gewinnspiel bekomme ich grandioses Feedback, wie ansprechend die Leseproben und das Cover seien. Ich bleibe dran und ihr bei mir- zusammen schaffen wir das!🙂 Ich habe schon so viele tolle Menschen kennengelernt, die mich unterstützen, wenn es mal nicht so läuft und mir helfen, meine Reichweite zu erhöhen und immer ein Stück weiter vorwärts zu kommen. Man hilft einander und tauscht sich aus in jeder Lebenslage. Es ist wunderbar!

Ich bin also voller Enthusiasmus und sehne schon jetzt den September herbei, in dem mein SciFi Physis im Eisermann-Verlag erscheint.

Danke für eure fortwährende Unterstützung!

P.S.: Wer Lust hat: Ich freue mich immer über neue Fußspuren auf meiner Autorenseite auf Facebook:  https://www.facebook.com/sophiehilgerautorin/?ref=hl

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Raus aus dem Winter, rein in die Karibik

Und hier das durchgeknallte Video zur Vorrede😉

Winter-Lesung

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Rückenwind und Land in Sicht

Ihr kennt doch sicher alle diese Tage, an denen so viel passiert, dass ihr null Gelegenheit habt, überhaupt etwas davon sacken zu lassen. Diese Tage, die übersprudeln vor Ereignissen und einen überrollen wie ein Nudelholz. Im schlimmsten Fall ist man platt, im Besten nur paralysiert. Bei mir ziehen sich diese Tage jetzt schon über einige Wochen und ich bin tatsächlich paralysiert- aber es ist eine gute Starre.

Ich habe vor ziemlich genau drei Jahren eine Lesung von einem entfernten Bekannten gesehen. Er hatte ein kleines Buch geschrieben- die Parodie eines großen Fantasy-Knallers und sich eine große Location gesichert. Die Lesung war traumhaft, ich konnte mich nicht erinnern, wann mich das letzte Mal ein Lesender so unterhalten hat. Ein paar Tage später fand ich sein Buch in einer Ludwig-Filiale zwischen Tolkien und R R Martin und konnte es nicht fassen. Um genau zu sein kriegte ich mich nicht wieder ein. Sein Buch war der Brüller, ohne Frage, aber in einem so großen Buchladen? Mit so einem kleinen Verlag? Ich dachte immer, da liegen nur Bestseller und Titel von Random House. Damals hatte ich gesagt: „Wenn ich mal irgendwann ein Buch in einem so gigantischen Laden habe, ist mein größter Wunsch erfüllt.“

Und nun ist dieser Tag wirklich gekommen. Meine Mission Kreuzfahrt liegt in der Hugendubel-Filiale in Leipzig. Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll- es ist im Kopf einfach noch nicht da angekommen, wo es hingehört. Es flattert wild herum und sucht die Glücks-Synapse an der es andocken kann.

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Aber wie gesagt… Es ist so viel passiert. So viele wundervolle Dinge. Ich habe auf Amazon schon die zweite 5 Sterne-Rezension. Mein Buch macht den Lesern Spaß. Mehr hab ich mir nie gewünscht. Ich will den Leuten einfach ein bisschen Freude mit dem machen, was ich schreibe.

Außerdem hatte ich die irre Idee, bei -7°C in einem Berg Puderschnee zu zeigen, wie viel Sonne Mission Kreuzfahrt einem ins Herz bringt und organisierte fix eine Outdoor- Lesung Winter/Sommer, die wir aufgezeichnet haben und online stellen werden. Ich machte mich auf alles gefasst: Lungenentzündung, Erfrierungen und abfallende Finger und warf mich in Sommerkleidchen und FlipFlops, um den Liegestuhl durch den hohen Schnee zum Set zu hieven. Auch das Team stand schon bibbernd bereit. Die Kinder im Nachbargarten bauten rücksichtslos einen Schneemann.DSC03258

Kamera, Position uuuund Action! Ja, Schnee ruft Schneeschieber auf den Plan, den natürlichen Feind der Dreharbeiten und die Kollegen ein paar Häuser weiter fuhren gleich eine ganze Armada an lautem, dröhnendem Geschütz auf. Da kannten sie nichts. Die nette Frage, ob wir mal 30 Minuten Ruhe haben dürften, weil wir „da drüben im Bikini ein Filmchen drehen“ entlockte dem derben Typen mit seinem Föhn-Terminator ein brüllendes Lachen und ein amüsiertes Zugeständnis an uns. Wir hatten Ruhe und es ging los. Nach zwei Versuchen mit nicht funktionaler Kamera spürte ich meine Zehen nicht mehr und musste mich kurz aufwärmen. Irgendwann war dann aber doch alles im Kasten und ist nun eher eine Freakshow als ein Kunstwerk geworden, aber den Spaß war es wert. Danke an alle Beteiligten!🙂

Das Beste kommt zum Schluss: Ich habe eine wundervolle Heimat für meinen Science Fiction-Thriller Physis gefunden. Unterschrieben habe ich beim Eisermann-Verlag und bin mir sicher, wir werden gemeinsam etwas ganz Tolles auf den Markt bringen. Wenn dann alle Gefühle da angekommen sind, wo sie hin sollen, kann ich mich sicher offiziell als überglücklich bezeichnen. Ich bin so gespannt und kann kaum erwarten, wie die Geschichte weiter geht. Denn dort vor mir ist wieder Land in Sicht und es gefällt mir sehr gut.

 

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Das Schiff ist auf See

Erst einmal gesundes Neues für alle von euch! Mein Jahr hat genauso verrückt begonnen wie es aufgehört hat. Verrückt und fast schon ein kleines Bisschen erfolgreich.

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Punktgenau am 24.12. kam der DHL-Weihnachtsmann und brachte ein Paket, auf das ich schon tagelang zittrig gewartet hatte. Mein erstes Print-Exemplar von Mission Kreuzfahrt. Es ging ja schließlich auch um etwas. Gucken, ob der Buchsatz passt und ob die Bilder ordentlich aussehen. Im Druck verrutscht oder verpixelt da ja schnell mal etwas und es ist schon seit dem 7.12. online im Verkauf und rückt Tag für Tag in mehr Online-Shops… Mir stand gelinde gesagt der Angstschweiß auf der Stirn…

Ich stellte also fest, dass das Cover auch gedruckt der Hammer ist und riss die Folie hinunter, um noch zittriger als vorher vorsichtig hineinzuspähen. Buchsatz-passt! Bilder-sitzen! Alles so, wie ich es mir erhofft hatte. Es ist quasi eine Schönheit! Ich konnte den Felsbrocken von meiner Seele rollen hören, der mir seit dem 7.die Luft zum Atmen genommen hatte. Dann wieder der Blick aufs Cover. Da steht echt mein Name drauf. Mein erstes Baby ist in die Welt entlassen- unfassbar eigentlich!

In den Folgetagen konnte ich dann zusehen, wie es in mehr und mehr Shops zu haben war und wie auch das Ebook ein wenig Anklang fand. Jetzt ist es in der Amazon-Suche schon ein Stück nach oben gewandert. (Zumindest wenn man „Kreuzfahrt Roman“ eingibt, bin ich schon auf der ersten Suchseite präsent.) Ich habe bereits eine großartige Rezension und es sogar geschafft, bei Amazon den Status „Auf Lager“ zu bekommen. (Das ist im Self Publishing keine Selbstverständlichkeit)

Postkarte

Gerade sitze ich an einem Marketing-Plan. Ihr werdet bald irrwitzige Buchwerbe-Videos zu sehen bekommen, von denen ich schon gefragt wurde, ob ich wirklich sicher bin, dass ich so etwas ins Internet stellen will. Ja, ich will!😀

Der Entwurf für einen Leseproben-Flyer ist ebenfalls in Arbeit.

Mein Herz ist jedenfalls so richtig für das „Autor-Sein“ entflammt und ich habe den verrückten Plan, in der Anfangsphase meiner Schreiberei jedes Genre einmal zu bedienen. Es heißt ja, jeder Autor könne nur „sein“ Genre bedienen, mal sehen, ob das auch auf mich zutrifft.

Mein Science Fiction liegt noch immer bei Verlagen zur Prüfung und das nächste SP-Projekt ist schon wieder etwas ganz Anderes ;)- liegt jedenfalls schon auf dem Reißbrett und wird mein Starter für 2016. Erstmal ist jedoch das Marketing für Mission Kreuzfahrt dran- denn das Schiff hat den Hafen verlassen und will gesehen werden.

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Volle Kraft voraus!

Es ist wundervoll, dieses Projekt unter den eigenen Fingern wachsen zu sehen. Kein Tag vergeht mehr, an dem nichts dafür passiert. Und ich möchte auch nochmal betonen, dass ich meinen Mitstreitern (Vanessa für das Coverdesign http://www.sa-design.de/ und Franziska für mein Lektorat http://www.ka-und-jott.de/) sehr dankbar für ihre Hilfe bin und sehr froh, die beiden kennengelernt zu haben. Die Zusammenarbeit hat mir wirklich viel Spaß gemacht und war bestimmt nicht die Letzte.

Inzwischen habe ich alles beisammen und muss euch natürlich das fertige Cover vorstellen. Es ist wundervoll!

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Ein kleines Stück Weg liegt trotz allem noch vor mir. Ein dunkler Fels namens Buchsatz ragt auf am Horizont. Davor habe ich wirklich Respekt und bin gespannt, ob das allein zu schaffen ist.

Und dann natürlich Augen voraus zu dem Tag, an dem ich das erste gedruckte Buch von „Mission Kreuzfahrt“ in der Hand halte. Zwischen diesen beiden Buchdeckeln liegt eine ganz schöne Menge an Herzblut, Kraft und investierter Zeit. Das wird wie Weihnachten und Geburtstag zusammen.

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Halber Schub

Was tut man als Autorin eines Buches, während man darauf wartet, dass der Text aus dem Lektorat zurückkommt? Außer mir diverse Marketingbücher zu Gemüte zu führen und Notizen für die folgenden Projekte zu sammeln habe ich mich mit der weiteren Gestaltung des Buches befasst.

Natürlich müssen Fotos hinein und die Route der Kreuzfahrt kann ich euch auch nicht vorenthalten. Blöderweise steht nur jede, noch so winzige Karte im Internet unter Datenschutz und würde mich im schlimmsten Fall schon Geld kosten, bevor die frohe Kunde meiner Neuerscheinung überhaupt die Runde gemacht hat. Was also tun? Einen Globus abfotografieren? Ich habe wirklich kurz darüber nachgedacht. Dann fand ich die Idee jedoch immer langweiliger.

Es gibt nur eine Lösung: Malen. Auch wenn ich überhaupt nicht malen kann. Ich habe mich trotzdem dazu durchgerungen und saß einen halben Tag daran.

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Ein bisschen hat es sich angefühlt wie damals mit 10. Nachmalen, ausmalen, Malbuch. Oder wie mit 17 in Geo. Kartenmaßstäbe einhalten-zumindest ansatzweise und Pfeile ziehen. So kann ich euch hoffentlich einen kleinen optischen Eindruck der Reiseroute vermitteln. Die Karte im Ganzen werde ich dann in das fertige Buch integrieren. Gelohnt hat sich der Spaß also allemal.

 

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Mission:possible! Das erste Buch

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Dieses Jahr feiere ich gleich zwei Premieren: Meine erste Kreuzfahrt und mein erstes Buch. Nach langem Hin und Her, einem Berg von Wälzern zum Thema, unzähligen Befragungen von Kollegen und diversen schlaflosen Nächten habe ich beschlossen: Ganz oder gar nicht! Ab ins kalte Wasser! Eigenverlag.

Ein Autor hat ja in der heutigen Zeit mehr Möglichkeiten, sein Werk an die Leute zu bringen, als nur über den herkömmlichen Verlag.

„Jepp, das ist es!“, habe ich mir gesagt und souverän die Ärmel hochgekrempelt. „Du machst das Ding selbst. Print on Demand. Yeah!“ Ob das eine gute Entscheidung ist, kann ich euch jetzt und hier noch nicht sagen. Aber ihr werdet es erfahren.

Die Vorteile von Print on Demand liegen auf der Hand:

  • keine langen Wartezeiten bei Verlagsbewerbungen
  • die vollkommene und absolute Entscheidungsfreiheit über Aussehen und Inhalt des Buches (Viel wert!)
  • Unabhängigkeit

Allerdings gibt es auch die andere Seite:

  • hohe Kosten im Vorfeld (Coverdesign, professionelles Lektorat, Buchsatz/Layout, Lektüre zum Thema etc.) und während des Verkaufs (Poster/Flyer/Postkartendruck)
  • viel Arbeit und Zeit, die in das Projekt investiert werden muss (Erarbeiten von Marketingstrategien, Zielgruppenanalyse usw.)

Aber wie auch immer: Ja! Ich nehme die Herausforderung an und bin gespannt, wie meine Mission „Erstes Buch“ sich entwickeln wird. Gerade liegt mein Text noch im Lektorat, für das Erscheinungsdatum habe ich mir die Deadline auf den 15.12.2015 gelegt. Vielleicht geht es aber auch schneller wie alles auf dem Weg hierher. Aufregend ist die Sache allemal und ich bin guter Dinge. Es geht los!

 

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